GKKE - Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung

GKKE

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) ist ein ökumenischer, evangelisch-katholischer Arbeitsverbund zur Entwicklungspolitik. Als gemeinsame Stimme der beiden großen Kirchen in Deutschland will die GKKE dem Gedanken der einen Welt in unserem Land politisches Gewicht verleihen. Sie führt Dialoge mit Parlament, Regierung und gesellschaftlichen Interessengruppen zu Fragen der Nord-Süd-Politik und der Entwicklungszusammenarbeit.

Aktuelles

Rüstungsexportbericht 2011 vorgestellt

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) legt zum fünfzehnten Mal seit 1997 einen Rüstungsexportbericht vor. Er stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern des Vorjahres (2010) zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Downloads: Rüstungsexportbericht, Statement Felmberg, Statement Jüsten, Statement Moltmann, Pressemitteilung.

Dr. Bernhard Moltmann, Prälat Dr. Karl Jüsten und Prälat Dr. Bernhard Felmberg bei der Vorstellung des neuen Rüstungsexportberichts der GKKE am 12. Dezember 2011 in der Bundespressekonferenz in Berlin.

Dr. Bernhard Moltmann, Prälat Dr. Karl Jüsten und Prälat Dr. Bernhard Felmberg bei der Vorstellung des neuen Rüstungsexportberichts der GKKE am 12. Dezember 2011 in der Bundespressekonferenz in Berlin.


Rohstoffe, Werte und Interessen:

Anforderungen an eine entwicklungspolitisch kohärente deutsche Rohstoffpolitik. Zehnter GKKE-Kohärenzbericht veröffentlicht.

Angesichts des globalen Wettlaufs um strategische Rohstoffe fordert die GKKE eine stärkere Berücksichtigung entwicklungspolitischer Ziele. Der Bericht zur kohärenten Armutsbekämpfung in der deutschen Entwicklungspolitik untersucht insbesondere die folgenden Fragen: Werden durch die Rohstoffpolitik der Bundesregierung die Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit um Armutsbekämpfung unterstützt oder zumindest nicht konterkariert? Welche Anforderungen ergeben sich an eine Rohstoffpolitik, die auch zur Unterstützung der Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern beitragen kann?

Zur Pressemitteilung, zum Bericht

23. Donnerstagsgespräch der GKKE

Das 23. Donnerstagsgespräch der GKKE zur Armutshalbierung fand am 20. Oktober 2011 in Berlin statt. Zum Thema "Indien zwischen Wirtschaftsboom und Massenarmut" - Hausforderungen und Perspektiven der Entwickungszusammenarbeit mit einem Schwellenland - diskutierten Nafisa D'Souza, LAYA Indien; Ralf Wyrwinski, BMZ Bonn; Dr. Claudia Warning, EED Bonn und Benazir Lobo-Bader, Misereor Aachen.

Zum Einladungstext, zur Begrüßung durch Prälat Dr. Bernhard Felmberg

GKKE: Finanztransaktionssteuer in Europa muss auch der Armutsbekämpfung dienen

Die Vorsitzenden der GKKE, Prälat Dr. Bernhard Felmberg und Prälat Dr. Karl Jüsten haben die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und die Kommissionen der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) gebeten, als Kirchen im europäischen Verbund die Einführung der Finanztransaktionssteuer zu unterstützen und darauf zu drängen, einen Teil der Einkünfte für die Bekämpfung der Armut weltweit und zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele einzusetzen.

Zum Statement

Kritik an Exportgenehmigung von Panzern nach Saudi-Arabien

Prälat Dr. Bernhard Felmberg, evangelischer Vorsitzender der GKKE, hält die mögliche Exportgenehmigung von Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien "für nicht akzeptabel".

Zum Statement

Biokraftstoffe: Klimawandel bekämpfen auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion?

Das 22. Donnerstagsgespräch der GKKE zur Armutshalbierung fand am 9. Juni in Berlin zum Thema Biokraftstoffe statt. Hierzu diskutierten Dr. Christian Ruck, MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion für Umwelt- und Entwicklungspolitik; Maria Luisa Mendonça von der Nichtregierungsorganisation Rede Social aus São Paulo, Brasilien; Dr. Ralf Stöckel, Leiter der Abteilung Nachhaltige Entwicklung und neue Energien der TOTAL Deutschland GmbH und Dr. Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

Zum Einladungstext, zum Begrüßungstext von Prälat Dr. Bernhard Felmberg

Dr. Bernhard Moltmann (2. von rechts) und Mitglieder der Fachgruppe Rüstungsexporte bei der Verleihung des Göttinger Friedenspreises am 5. März in der Aula der Georg-August-Universität. (Foto: Tim Kuschnerus)

GKKE-Fachgruppe mit Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet

Dr. Bernhard Moltmann (2. von rechts) und Mitglieder der Fachgruppe Rüstungsexporte bei der Verleihung des Göttinger Friedenspreises am 5. März in der Aula der Georg-August-Universität. (Foto: Tim Kuschnerus)

Zum Bericht - Zur Pressemitteilung


Weltweite Armutsbekämpfung braucht eine ausreichende finanzielle Grundlage

GKKE begrüßt fraktionsübergreifenden entwicklungspolitischen Konsens
zur Erreichung des 0,7-Prozent Ziels

Zur PM

„Nichts ist gut in Pakistan?“

Handlungsoptionen für zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung – am Beispiel Pakistan

Zu diesem Thema fand am 27. Januar 2011 das 21. Donnerstagsgespräch der Kirchen zur Armutshalbierung statt. Eingeladen waren Marvin Parvez, Direktor von Church World Service Pakistan/Afghanistan, Dr. Jochen Hippler vom Institut für Entwicklung und Frieden in Duisburg, MdB Edelgard Bulmahn als Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im Unterausschuss Zivile Krisenprävention und Vernetzte Sicherheit sowie Renke Brahms als Friedensbeauftragter des Rates der EKD.

Zum Veranstaltungsbericht, zum Einladungstext

Rüstungsexportbericht 2010

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) legt zum vierzehnten Mal seit 1997 einen Rüstungsexportbericht vor. Er stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern des Vorjahres (2009) zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik. Bei der Vorstellung des Berichts auf der Bundespressekonferenz am 13.12.2010 lagen noch keine offiziellen Zahlen über die Exportgenehmigungen der Bundesregierung in 2009 vor. Unser Bericht wurde mittlerweile um diese Zahlen ergänzt. Diese endgültige und aktuelle Fassung des Rüstungsexportberichts finden Sie unter dem untenstehenden Link.

Download: Pressemitteilung, Bericht, Statement Moltmann, Statement Felmberg, Statement Jüsten.

Sudanesischer Kirchenrat fordert fristgerechten und friedlichen Verlauf des Referendums

Die sudanesischen Kirchen fordern die fristgerechten Durchführung des Referendums am 09. Januar 2011, einen friedlichen Verlauf und die Anerkennung des Ergebnisses. Dies ist das zentrale Anliegen, vorgetragen von Rev. Ramadan Chan Liol, dem Generalsekretär des Sudanesischen Kirchenrates (SCC) beim 20. Donnerstagsgespräch der GKKE am 11. November 2010 in Berlin.

Zu Einladung, Bericht und Video-Dokumentation

Mehr Kohärenz - aber mit welchem Ziel?

Die GKKE begrüßt die verschiedenen Initiativen, die die Bundesregierung zur Verbesserung der Kohärenz, insbesondere im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, ergriffen hat. Das Leitbild der Armutsbekämpfung stehe dabei jedoch nicht im Zentrum, so das Fazit des neunten GKKE-Berichtes zur kohärenten Armutsbekämpfung in der deutschen Entwicklungspolitik. Mit der Betonung, dass sich Entwicklungszusammenarbeit stärker an deutschen Interessen orientieren soll, setze das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Akzente für ein anderes Kohärenzverständnis.

Zur Pressemitteilung, zum Bericht

Auszeichnung der GKKE-Fachgruppe Rüstungsexporte

Die Fachgruppe ‚Rüstungsexporte’ der GKKE ist zum Träger des Göttinger Friedenspreises für das Jahr 2011 gewählt worden zusammen mit der ökumenischen Kampagne „Ohne Rüstung Leben“.

Zur Pressemitteilung

Zivile Krisenprävention

Die GKKE hat sich mit einem Kommentar zum dritten Umsetzungsbericht der Bundesregierung zum Aktionsplan "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung" geäußert. Demnach habe der Aktionsplan von 2004 erheblich an Bedeutung verloren. Der Text wurde von Dr. Bernhard Moltmann am 27. September 2010 auf der Sitzung des Beirats Zivile Krisenprävention in Berlin vorgestellt.  

Zu Bericht und Pressemitteilung

Kirchen fordern Steuer gegen Armut

Bei einer Öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 17. Mai 2010 in Berlin hat die GKKE Bundestag und Bundesregierung aufgefordert, die Voraussetzungen für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu schaffen: Ein signifikanter Teil der Erträge aus dieser Steuer solle für die weltweite Armutsbekämpfung zur Verfügung gestellt werden. Zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele bis 2015 könne durch die so generierten Finanzmittel ein großer, vielleicht sogar ein entscheidender Beitrag geleistet werden.

Zur Pressemitteilung

Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten für alle Betroffenen in Afrika verbessern

"Auch wenn sich der Zugang zu Medikamenten, ganz besonders der lebensrettenden Aidsmedikamente deutlich verbessert hat, so muss noch viel geleistet werden, damit wirklich alle Betroffenen Zugang bekommen. Dazu müssen Regierungen, Zivilgesellschaft und Pharmaindustrie ihren Beitrag leisten, denn Leben ist ein Menschenrecht."

Dies ist das Fazit von Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen beim 19. Donnerstagsgespräch der Kirchen zur Armutshalbierung am 28.01.2010 in Berlin.

Dr. Samuel Mwenda, Generalsekretär des Dachverbandes der christlichen Gesundheitseinrichtungen in Kenia (CHAK) stellte fest, dass die kirchlichen Krankenhäuser, die in Kenia mehr als 40% der Krankenversorgung leisten, immer noch große Probleme haben, für die Kranken qualitativ gute und gleichzeitig erschwingliche Medikamente bereitzustellen. Das führe immer wieder dazu, dass Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV und Malaria sterben, weil die Medikamente fehlen, so Dr. Mwenda.

Die Staatssekretärin Gudrun Kopp im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung betonte, dass Gesundheit ein zentrales Thema der Entwicklungszusammenarbeit bleiben werde. Sie versicherte, dass die neue Bundesregierung ihre Zusage, dem Globalen Fonds 200 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen, erfüllen werde. Ebenso sei das BMZ sehr darum bemüht, bis 2015 0,7% des BNE in die EZ zu investieren.

Dr. Francois Bompart vom Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis, das sich bereits in sogenannten Öffentlich-Privaten Partnerschaften engagiert, um die Entwicklung von neuen Medikamenten für Malaria voranzutreiben, signalisierte Bereitschaft, dieses Engagement zu intensivieren und dabei auch mit der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten.

Zu Einladungstext und Video-Mitschnitt

Rüstungsexportbericht 2009 vorgestellt

Das anhaltend hohe Volument deutscher Rüstungsexporte erfordert ein Umsteuern von Seiten der Politik, betonte die GKKE bei der Vorstellung des 13. Rüstungseportberichts am 14.12.2009 in Berlin. Der Wert der von der Bundesregierung im Jahr 2008 erteilten Einzelausfuhrgenehmigungen ist, so der GKKE-Bericht, mit 5,78 Mrd. € um 36,5 % gestiegen. Kritisiert wird auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Die Rüstungsexportpolitik werde dort vorrangig an außenwirtschaftlichen Aspekten ausgerichtet und friedens- und entwicklungspolitischen Dimension vorgeordnet.

Zur Pressemitteilung; zum Rüstungsexportbericht; zu den Einbringungstexten Prälat Dr. Karl Jüsten, Prälat Dr. Bernhard Felmberg, Dr. Bernhard Moltmann; zu den Aufzeichnungen.

Gleiche entwicklungspolitische Standards für alle Ressorts

Die deutsche Entwicklungspolitik verzeichnet in den letzten zwei Jahren einen erheblichen Anstieg der Leistungen anderer Ressorts neben dem BMZ. Nur wenn ressortübergreifend gleiche Grundsätze und Verfahren gelten, kann das die Entwicklungspolitik stärken, stellt die GKKE in ihrem 8.Bericht zur kohärenten Armutsbekämpfung in der Entwicklungspolitik fest. Zu Videoaufzeichnung, Bericht und Pressemitteilung.

Mehr Engagement für die Gesundheit in Entwicklungsländern

In vielen Entwicklungsländern ist die Gesundheitssituation prekär. Die Entwicklungspolitik schenkt dem Problem nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Die GKKE und der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen - vfa haben im Hinblick auf die Bundestagswahl Eckpunkte für eine wirksamere Politik formuliert.

Zur Stellungnahme und zur Pressemitteilung

Klimawandel und soziale Entwicklung

Die Folgen des Klimawandels verändern schon heute das Lebensumfeld der ärmeren Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern. Wie müssten Strategien aussehen, die die Menschen zu einem aktiven Umgang mit den sich ändernden Situationen befähigen? Das 18.Donnerstagsgespräch der GKKE diskutierte die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und sozialer Entwicklung.

Sehen Sie hier Ausschnitte aus der Veranstaltung.

Demokratische Haushaltskontrolle: Testfall für Parlamente und Zivilgesellschaft

Budgethilfe wird immer mehr in der Entwicklungszusammenarbeit angewandt. Verstärkt stellt sich damit die Frage nach Transparenz und Kontrolle der Haushalte in den Empfängerländern. Damit verbundene Herausforderungen für Parlamente und Zivilgesellschaft diskutierte die GKKE mit afrikanischen Partnern in einer Konferenz in Südafrika.

Zu den Konferenzbeiträgen von Prof. Russel Botman, Bischof Paul Bemile und Prof. Walter Eberlei sowie zum Konferenzbericht


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